x Roachware

Sonntag, 21. Oktober 2007

Spieltage - Tag 4

Auf Wiedersehn Am letzten Tag der Spieltage habe ich sozusagen die Reste aufgesammelt - all die Stände aufgesucht, an denen an den Vortagen niemand zu finden war, die überlaufen waren etc. Auch habe ich bei einige Herausgebern noch Rezensionsexemplare erhalten, die jetzt ebenfalls in der Pipeline stehen. Voriges Jahr war Cat Attack von der gleichnamigen Firma ganz neu, und es scheint auch in Großbritannien ein Erfolg zu werden. Inzwischen gibt es eine Deutschsprachige Regel , mit der das Spiel auch Deutschen zugänglicher wird. Was Spiele in Großbritannien angeht, hatte ich ein interessantes Gespräch mit Charlie Paull von Surprised Stare Games. Es scheint dort tatsächlich sehr ungewöhnlich zu sein, sich einmal zusammenzusetzen, um etwas zu spielen - wesentlich ungewöhnlicher als hier in Deutschland. Außerdem habe ich dabei Scandaroon angespielt, und es gefiel mir sehr. Phantastische Spielewelten, der Verlag von Lutz Stepponat (Rollenspielern sicher nicht unbekannt) präsentierte Midgard - das Brettspiel, ein Spiel, das voriges Jahr noch als Betaversion getestet wurde. Das fertige Endergebnis sieht sehr gut aus. Wattsalpaog Games hatte mit Nomads of Arabia ein interessantes Spiel mit veränderlichem Spielbrett, bei dem man versucht, in verschiedenen Landschaften Tiere zu fangen und diese gewinnbringend zu verkaufen. Zuguter letzt wäre noch Clicker-Spiele zu nennen, von denen mir Fleet 1715 vorliegt, ein Spiel um die untergegangene Spanische Flotte von, na wann wohl? - genau, 1715. Ein Spiel für eine Person zum logischen Denken. Zum bereits früher genannten About Time von Circa Circa Games muss ich sagen, dass ich es anspielen konnte und es mir sehr gut gefallen hat. Am Ende habe ich dann doch beschlossen, abzuwarten bis eine Deutsche Ausgabe erscheint, bevor ich mich um ein Rezensionsexemplar bemühe, denn dann werden die Fragen (hoffentlich) für einen Deutschen 'relevanter' sein. Ich werde mich jetzt erst einmal darauf besinnen, meine Füße ein wenig zu pflegen -- fünf tage durch die Messe zu laufen, war schon recht anstrengend. Ich bin selber ganz überrascht, wie gut ich noch laufen kann... Hier klicken um mehr zu lesen...

Samstag, 20. Oktober 2007

Blog-Fehler

Ich stelle soeben fest, dass die Kommentarfunktion des Blogs nicht funktioniert. Sobald ich weiss, wieso, und was ich berichtigen muss, wird es wieder klappen... Hier klicken um mehr zu lesen...

Spieltage - Tag 3

Keine Engel Heute war der Tag, vor dem alle Aussteller in der Halle wohl ein wenig gezittert haben. Sandy von den No Angels war aus dem Stand von Bella Sara um das neue Sammelkartenspiel vorzustellen. Ich gestehe, ich war feige: ich habe die Zeit lieber in einer anderen Halle verbracht, statt mich von den Teeniemassen erdrücken zu lassen. Krimsu (von der Krimskramskiste) behauptete zwar hinterher, sein Stand hätte den Lärm noch spielend übertönt, aber das müßte ich von unabhängiger Seite bestätigt sehen, bevor ich es glaube. Was ich jedoch sehr wohl glaube ist, dass Krimsus Krimskramskiste dieses Jahr tatsächlich nur ein neues Produkt herausgebracht hat, nämlich den dritten Band zu Das Monster aus der Spätvorstellung. Damit schlägt die Kiste aber beispielsweise Splotterspellen, einen Niederländischen Herausgeber, noch, da dieser leider gar nichts neues hatte. Zoch (eigentlich in den ersten drei Hallen) fiel mir heute auch noch auf, weil der Bausack zurück ist. Aus Rücksicht auf die Händler wird der Sack zwar in einer Kartondose verpackt, aber innen findet sich der gute alte Bausack mit ein paar zusätzlichen neuen Teilen, wie z.B. ein X-förmiges Teil oder eines, in das 'Zoch' eingraviert ist. Außerdem gibt es mit Chili Games einen neuen Ableger von Zoch. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein namengebendes Schaf, sondern um die Pfefferschote gleichen Namens, womit wahrscheinlich angedeutet werden soll, dass die Spiele gar nicht erst in die Kinderspiel-Ecke gestellt werden sollen, die der Hauptlinie (leider) ein wenig anhaftet. Antler Island von Fragor sah interessant aus, bei diesem Spiel versucht man mit einem Elch auf einer Insel eine möglichst große Herde Elchkühe zusammenzutreiben. Schade, dass der Japanische Verlag Adventure Planning Service ()Webseite nur auf Japanisch) seine Spiele nur während der Messe in Europa verkauft. Make You Gunfighters sah richtig nett aus: ein Spiel im Wilden Westen, das wahrscheinlich auch im normalen Handel gute Chancen hätte. Circa Circa zeigte mit About Time ein Spiel, bei dem man historische Daten richtig einordnen muss. mehr noch als bei Anno Domini ist es hierbei wichtig, das korrekte Jahr zu erraten. Die Fragen waren zwar sehr Englisch (Das Jahr in dem England zum zweiten und bislang letzten Mal den Crand Prix Eurovision de la Chanson gewonnen hat?), aber lt. Aussage eines Verlagsmitglieds ist man bereits in Verhandlungen für einen 'Deutschen' Fragensatz. Phalanx Games, ein anderer der auffällig rührigen Niederländischen Verlage, zeigte vor allem Chicago Poker, ein Kartenspiel, bei dem man als Gangsterboss Chicago erobern will, und Lascaux, ein Bid-n-Bluff-Spiel um die Höhlenmalereien von Lascaux. So viel für heute, ein Tag noch, dann kehrt wieder Ruhe ein. Hier klicken um mehr zu lesen...

Freitag, 19. Oktober 2007

Teppfuhler

Typo Typo In den Niederlanden gibt es eine kleine aber feine Spielszene, die neben dem Import von bekannten Spielen auch von kleinen Spielverlagen lebt, die manchmal überraschende Produkte liefern. Cwali (Eig.: Corné van Moorsel) ist so ein niederländischer Spieleverlag, dessen Spiele immer wieder eben jenen besonderen Kick haben. Bekannte Spielmechanismen werden auf neue und unerwartete Art und weise kombiniert, mit dem Ergebnis, dass sich ein neues und apartes Spiel ergibt. Typo ist ein gutes Beispiel für so ein Spiel. Das Spiel besteht eigentlich nur aus einem Satz mit Karten und einer Spielregel. Diese Karten zeigen jeweils einen Buchstaben und einen Punktwert (seltene Buchstaben haben höhere Punktwerte), mehr nicht. Jeder Spieler erhält zwölf Karten auf die Hand, vier Karten werden untereinander ausgelegt. Dann wählen alle Spieler je eine Karte, die sie verdeckt vor sich legen und gleichzeitig aufgedeckt werden. beginnend bei dem im Alphabet ersten Buchstaben versucht jetzt jeder Spieler, seine Karte so an zu legen, dass er den Anfang eines Wortes bildet. Die Karte bleibt liegen. Wem das mit seiner Karte nicht gelingt, muss zur Strafe die längste Reihe auf dem Tisch an sich nehmen und seine Karte als erste karte einer neuen Reihe auslegen. Die Punkte aus der weggenommenen Reihe erhält der Spieler der sie nehmen musste (es sind also Minuspunkte). TypoWenn alle zwölf Handkarten ausgespielt wurden, werden die Punkte abgerechnet und noch einmal zwölf Karten ausgeteilt. Das Spiel geht wie oben beschrieben weiter, aber diesmal legen die Spieler die Karten in absteigender alphabetischer Reihenfolge an. Wenn auch diese Karten weggespielt sind und die Punkte abgerechnet, gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten. Wen das Spielprinzip bekannt vorkommt: ja, es ist eine Mischung aus Scrabble, das längste Wort, und 6 nimmt. Dennoch ist es ein interessantes Spiel, das zwischen eine halbe und eine Stunde dauern dürfte, je nachdem, wie viel man nachdenkt und über die Gültigkeit von Worten diskutiert. Der Gebrauch eines Wörterbuches dürfte notwendig sein (wird nicht mitgeliefert). Anders als bei 6 nimmt kann man manchmal, wenn man früh in einer Runde an der Reihe ist, andere Spieler manchmal wahlweise mit Karten 'beglücken', wenn man nämlich an zwei Reihen anlegen könnte und das dann so tut, dass der andere Spieler seine Karte nicht mehr los wird. Karten, die erst spät in einer Runde gelegt werden können, sind daher in der Regel schlechter. Dennoch ist der größere Wortschatz und das genauere Denken viel eher spielentscheidend als das Glück der Karten. Die Aufmachung ist minimalistisch, aber praktisch und stabil - nur die Karten hätten etwas stabiler sein dürfen. Eine klare Plastikdose, wie von Kinderquartetten bekannt, ist auf jeden Fall viel stabiler als die bei derartigen Spielen übliche Kartondose, das ist schon einmal ein Pluspunkt für dieses Spiel. Und die Spielregel kommt gleich in vier verschiedenen Sprachen. Das Spiel ist ein Auslaufmodell, Corné van Moorsel hat noch einige Exemplare, die er (während ich dies schreibe) auch auf der Spiel '07 in Essen verkauft. Ob es eine Neuauflage geben wird, ist nicht sicher, aber eher nicht. Wer die Gelegenheit hat, ein Exemplar zu erwerben, und Buchstaben- und Wörterspiele liebt, sollte daher zuschlagen.

Hersteller

Cwali

Autor

Corné van Moorsel

Sprache d. Spiels

Niederländisch, Dt. Spielanleitung

Spieler

2-6

Denken

9

Glück

4

Geschicklichkeit

0

Preis ca.

7 €

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Spieltage - Tag 2

Die großen und die Kleinen Freitag, und alles ist ruhig. Das war zumindest mein überraschter Gedanke, als ich heute in Essen ankam: keine großen Staus, vor der Messe war es auch ruhig. Das verheißt nichts gutes für das Wochenende, befürchte ich... Heute habe ich mich in den Hallen 10-12 aufgehalten, und bin (jetzt schon) durch. Die Hallen sind traditionell die Hallen, in denen die großen Spielverlage (zum Beispiel Amigo, Kosmos, Schmidt etc.) stehen was auch für große Stände sorgt. Zum Glück, wenn in diesen Hallen dieselbe Kleinstaaterei wie in den Hallen 7, 8 und 9 wäre, wäre die Messe gar nicht mehr zu schaffen. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Veröfentlichungen der 'gorßen' dem geneigten Leser bereits bekannt sind. Daher heute nur ein paar Kleinverlage und besonders schöne Sachen. Adlunghat mit Bello ein Kartenspiel, bei dem man sehr ähnelnde Hunde unterscheiden muss (trägt der jetzt eine Schleife oder nicht, streckt er die Zunge heraus, etc.). Im Laufe des Spiels wird es noch schwieriger, weil man einzelne Huinde mit bereits bekannten Namen rufen muss, statt mit 'Bello'. Ein Spiel, das im Ansatz ein Kinderspiel scheint, aber doch für viel Spaß auch in einer Erwachsenenrunde sorgen kann.

Patnik hatte noch ein paar Spiele, die noch nicht herausgekommen sind, aber demnächst (noch rechtzeitig vor Weihnachten) erscheinen müssen: Level 8 erinnert von der Spielbeschreibung her an Phase 10, nur dass eben acht Phasen absolviert werden müssen. Und Tricky Double ist ein Stichspiel, in dem man bei seinen Stichen kleine karten der Gegner sammeln muss.

Clementoni zuguterletzt will noch mit Spielen zu den Fernsehserien Clever und Deal oder no Deal ins Weihnachtsgeschäft ensteigen.

Soweit für heute, ich gehe gleich noch die Reste von Halle 4 ansehen, die ich gestern nicht geschafft habe.

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Donnerstag, 18. Oktober 2007

Spieltage - Tag 1

Rollenspieler und andere Chaoten Heute war also der erste Publikumstag auf der Spiel. Inzwischen bin ich wieder zuhause, und versuche, meine Eindrücke vom heutigen Tag zu ordnen. Ich habe mich heute in der Halle 6 (vor allem Rollenspiel), der Galerie und Halle 4 aufgehalten, aber Halle 4 leider nicht mehr, wie eigentlich geplant, vollständig durchsehen können. Morgen will ich dennoch die Hallen 10-12 heimsuchen, damit ich dann Samstag und Sonntag für die Seitenhallen habe. Aber wenn es so weitergeht wie heute... Es begann bereits damit, dass ich bei der Anfahrt eine Ausfahrt verpaßt habe, und statt über die A 57 und die A 42 über Venlo und die A 40 zur A3 fuhr. naja, so groß war der Umweg ja glücklicherweise nicht. In Essen war ich dann doch rechtzeitig, dass ich die Leute von Ulisses und ProFantasy noch vor Messeeröffnung belästigen konnte. Die neuen Bücher von DSA sehen übrigens super aus, über den Inhalt kann ich noch nichts sagen. Überraschung des Tages Nummer 2: Der Drachenland-Verlag ist noch immer da, und hat sogar ein neues Abenteuer herausgebracht! Ich muß 'mal nachdenken, hatte ich den Wanderer unter dunklen Himmeln im vooraus bezahlt oder nicht? *grübel* Pegasus zeigte neben der xten Munchkin-Erweiterung u.a. auch ein Igels 2 und mehrere neue Produkte für Call of Cthulhu. 4globalplayers.com zeigte ein Kartenspiel namens Mage Battle, das sehr aussah wie die 'klassischen' Sammelkartenspiele, aber nur in Komplettpaketen verkauft wird. Zilch Games hatte mit The Art of War ein abstraktes Taktikspiel im Angebot, das sehr interessant aussah. Sierra Madre Games macht sich bei den Kreationisten sicher keinen guten Ruf - das neue Spiel heißt Origins - Die Ensteheung der Menschheit. Überraschung Nummer 3: das lange erwartete 7 Ages der Australian Design Group ist endlich fertig. Ich hatte vor mehreren Jahren bereits ein Vorabexemplar gesehen, aber erst kürzlich hatte der Designer von 7 Ages eine Idee, wie er das Spiel für alle Spieler immer interessant halten konnte, die sogar zu funktionieren scheint. Daedalus, von MdMVgames, ist ein hübsches, abstraktes Spiel mit farbigen Würfeln in einem Labyrinth. Was ich davon gesehen habe, sah sehr schön aus. Scandaroon von Surprised Stare Games, sah auch sehr interessant aus. Es steht mit seinen Mechanismen zum Ärgern der Mitspieler ganz in der Tradition von Coppertwaddle. Es gab noch einiges mehr, was interessant aussah, aber dies waren so die Highlights dieswer drei Hallen. Achja, das Spiel Ohne Bewährung der JVA Moers-Kapellen sah auch recht nett aus, mit einigen Mechanismen, die dem Spieler das Leben und die Vorgänge im offenen Vollzug näher erklären. Ein paar zufällige Ereignisse wirkten zwar beinahe krampfhaft lustig, aber im großen und ganzen schien es gar nicht so schlecht zu sein, wie man bei dem Thema vielleicht denken könnte. Second-Hand-Läden sin dieses jahr übrigens nicht in einer Halle gebündelt, sondern ein wenig über die 4, 6, 7 und 8 verteilt. Zuguterletzt noch eine Vermißtenmeldung: wer kann etwas sagen über das Schicksal der Spieleherausgeber Kidult aus Italien und QED Games aus New York? Sie scheinen beide plötzlich vom Erdboden verschwunden zu sein. Hinweise über den Verbleib werden von jedem Kommentarfenster entgegen genommen. So viel für heute, morgen ist auch noch ein Tag. Hier klicken um mehr zu lesen...

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Spieltage - Tag 0

Bauarbeiten Heute war (für mich) der erste Tag der internationalen Spieltage - der Tag der Pressekonferenz und der ersten Kontakte. Die Aussteller konnten ja bereits gestern anfangen aufzubauen, und anders als früher (aber genau wie letztes Jahr) waren sie schon sehr weit. Früher überlegte man sich unwillkürlich, ob die großen Stände denn wenigstens bis zum Ende der Messe fertiggestellt sein würden (um sich dann am nächsten Morgen zu wundern), aber inzwischen scheinen die Aussteller gelernt zu haben Das Wichtigste an dem 'nullten' Tag ist natürlich die Neuheitenshow, und was man dort alles sieht. Und es war wieder eine Menge schöner, interessanter und netter Sachen zu sehen. Aber auch sehr seltsames. Dazu aber später mehr. In der Pressekonferenz blickte man zurück auf die bisherigen 24 Veranstaltungen. Jawohl, es sit ein Jubiläum, die 25. Spiel. Und weit ist sie gekommen, die Spiel. Bei der ersten Spiel, vom 14.-16.10. 1983, waren es nur 11 Aussteller, die sich in der Essener Volkshochschule ein Stelldichein gaben. man hatte ein paar hundert Spieler erwartet, und ein paar hundert kamen. genauer: fünfzig Hundertschaften, und 5.000 war doch viel mehr als man sich erteäumt hatte. Im Jahr darauf (das erste jahr, in dem ich auch dort war) platzte die Volkshochschule bereits aus allen Nähten, bei 15.000 Besuchern auch kein Wunder Der Umzug in größere Räumlichkeiten war nötig, und in der Messe Essen fand man einen guten Partner, der auch für die stets wachsende Messe stets wachsenden Raum anbieten konnte. Dieses Jahr sind s etwa 758 Aussteller aus 30 Nationen. "Etwa", weil zum einen noch stets Nachmeldungen kommen, zum anderen, weil auch immer wieder einzelne Verlage doch nicht auftauchen. Aber das ist dann deren Problem. Übersicht Hier eine kurze Übersicht über besondere Sachen, die mir ins Auge fielen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wie oben schon erwähnt, sind sogar Spieleverlage lernfähig ;-) Fragor Games hat es sich in den letzten zwei Jahren zweimal erzwungenermaßen geleistet, mit einer Spieledemo aufzutauchen, aber keine Spiele verkaufen zu können-. Shear Panic war bereits vor der Messe ausverkauft, und wurde ein Jahr später als Haste Bock von Zoch herausgegeben. Von Hameln, das im zweiten Jahr mit doppelt so großer Auflage produziert worden war, hatte Fragor einige Restexemplare, die aber auch den ersten Messetag nicht mehr erlebten - zu viele Journalisten wollten ein eigenes Exemplar. Dieses Jahr scheint es aber zu klappen: Antler Island scheint tatsächlich noch vorrätig zu sein... Wer sich wundert, was Arnfried Klipper von Fanpro heutzutage so treibt: Zusammen mit Folker Jung (kein Tippfehler!) und Ralf Berszuck (auch von Fanpro-Zeiten her bekannt) hat er Creative Cell aus der Taufe gehoben, und stellt dieses Jahr The Circle vor, ein Brettspiel um die Geheimdienste des Vikorianischen Zeitalters. Ein Spiel bei dem entweder der mit den meisten Siegpunkten gewinnt ... oder der mit den wenigsten. Hasbro wird garantiert viele Blicke auf sich ziehen, immerhin präsentiert man dort Eye of Judgment. Persönlich fiel mir aber noch mehr das Promoteam von Monopoly Deutschland auf: ein Mann, herausgeputzt wie das klassische Monopoly-Männchen, und eine Frau, die unserer Bundes-Angela doch sehr ähnlich sah. Eye of Judgment ist ja ein Sammelkartenspiel, da will ich dann auch Bella Sara nicht unterschlagen, ein Sammelkartenspiel von Hidden City Games, das in Deutschland von Amigo vertrieben wird, um Pferde! Das ist etwas um es sich genüßlich auf der Zunge zergehen zu lassen, ein Sammelkartenspiel um Pferde. Nachdem der Schock verdaut ist: ja, es ist gedacht, um auch junge Mädchen mit dem Phänomen Sammelkartenspiel (und Internet) vertraut zu machen. Ersthafter, aber dennoch tierisch geht es zu bei Fackel + Keule vom Spiellabor. Als Mitglied eines Clans Höhlenmenschen versucht man, bei der Jagd auf das nötige Wildbret zu helfen. Zuletzt will ich die Justizvollzugsanstalt Moers-Kapellen nicht unerwähnt lassen, die mit Ohne Bewährung - der offene Strafvollzug hautnah ein Spiel vorstellt, dass ich wirklich erst näher sehen will, bevor ich mir da irgendwelche Äußerungen zu erlaube. Hier klicken um mehr zu lesen...