x Roachware

Mittwoch, 6. August 2008

Wo Drachen singen

Drakensang (Vorbemerkung: wie bereits gesagt, rezensiere ich hier eigentlich keine Computerspiele, aber für Drakensang mache ich gerne eine Ausnahme, weil es doch sehr nah ans Pen&Paper-Rollenspiel Das Schwarze Auge angelehnt ist.)
Nach zwölf langen Jahren Wartezeit gibt es jetzt wieder ein Computerrollenspiel zum Pen&Paper-System Das Schwarze Auge. Die dtp Entertainment hat in Zusammenarbeit mit Radon Labs das Spiel Drakensang produziert, das offiziell seit Freitag (1. August 2008) erhältlich ist. Seit Montag ist außerdem eine Demo erhältlich, die mit 450 MB zwar ziemlich groß ist, aber einen guten Einblick gibt, was in der Vollversion zu erwarten ist, und ob die eigene Hardware ausreicht.
Was die Hardware betrifft, ist das Spiel ziemlich großzügig, auch die offiziellen 'Mindesterfordernisse' greifen relativ hoch. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Computer mit Drakensang zurecht kommt, kann also mit der Demo hervorragend testen, ob und wie die Hardware auf die singenden Drachen reagiert.

Technisches
Die Software, die auf der DVD immerhin mehr als vier GByte Platz belegt, ist schnell und schmerzlos installiert. DirectX wird, wenn möglich, gleich aktualisiert. Und dann kommt der große Augenblick: läuft es auf der Hardware?
Die offiziellen Anforderungen sind schon nicht allzu hoch: ein Pentium 4 2,4 GHz, 1 GB RAM für Windows XP (1,5 GB für Vista / 2 GB für Vista 64), eine Videokarte GeForce 6600GT mit 256 MB RAM, ein DVD-Laufwerk, sowie eine DirectX-9c-kompatible Soundkarte, sowie Servicew Pack 2 für Windows XP. Das sind heutzutage schon eher bescheidene Anforderungen.
Allerdings darf man diese Anforderungen auch noch teilweise unterschreiten. Ich habe das System auf einem AMD 64 X2 4000+ mit 768 MB RAM und einer Radeon X1150 Onboard-Videokarte ohne weiteres ans Laufen gebracht – insgesamt hatte der Rechner zwar 1 GB, aber ein Teil wurde eben für den Videospeicher benötigt. Wichtig sind vor allem, dass die Videokarte das Shadermodell 2 unterstützt, und dass bei Windows XP SP2 installiert ist.
Auch die empfohlene Hardware ist nicht vom Schlage der seligen Wing Commander, die berüchtigt waren, immer die übernächste Hardwaregeneration nötig zu haben: ein Dualcore-Prozessor, ein zusätzliches GB RAM (2 GB für XP, 2,5 GB für Vista), und eine GeForce 8600 oder vergleichbar sind auch für Gamer nicht unbedingt besonders hochgesteckte Ziele. Man sollte also erwarten, dass die Grafik gegen die Konkurrenz ein wenig abfällt.
Aber, und das ist der Clou, das tut sie nicht. Schon am Start in Avestreu (dem Ort, wo das Abenteuer beginnt) läuft man (bei höheren Einstellungen) über wogende Wiesen, die richtig natürlich-wild aussehen. Schatten und Umwelteffekte sehen aus, als wäre man direkt vor Ort, Libellen, Schmetterlinge und Fliegen flattern durch die Luft – alles vom Feinsten. Beinahe ist man versucht, sich zu wünschen, es gäbe inzwischen die Möglichkeit Gerüche mit dem Computer zu simulieren, damit man sich in die Wiesen setzen kann und einmal tief einatmen.
Man sieht seine Charaktere in der Regel von schräg hinten, wobei die Kamera, wenn die Gruppe Kurven läuft, auch schon einmal eine zeitlang schräg blickt, bis sie die normale Position wieder erreicht hat. Man kann aber die Kamera frei um den Helden der Gruppe, auf dem zur Zeit der Fokus liegt, drehen und zoomen, so dass man auch schlechter sichtbare Teile der Umwelt näher in Augenschein nehmen kann.
Leider führt dies in manchen Szenen zu einem... naja, ein richtiger Bug ist es wohl nicht. Manchmal kann die Kamera nicht weit genug um einen Helden herumschwenken, so dass man nicht an ihm vorbei klicken kann. Dann hilft es aber in der Regel, zeitweise den Fokus auf einen anderen Helden zu legen, und schon kann man weitermachen.
Die zweite unschöne Kleinigkeit ist die Tatsache, dass manchmal Wesen und Installationen 'kollidieren'. Wenn man gerade ein paar Riesenratten besiegt hat, sieht es schon seltsam aus, wenn die Schnauze der Riesenratte auf der einen Seite aus einer Säule hervorragt, während ihr 'Hinterschinken' und der Schwanz am anderen Ende zu sehen sind, während der Rest unter der Säule verborgen zu sein scheint.
Dennoch ist das Spiel ungemein sauber programmiert; die bei modernen Spielen unvermeidlich scheinenden Bugs und Abstürze sind bei Drakensang erfreulich rar – nicht nur ist mir das Spiel noch nicht einmal abgestürzt. Es scheint zwar vereinzelte Probleme zu geben, wenn man das Forum des Herstellers ansieht, aber alles in allem ist es ein Lichtblick verglichen mit vieler "Bananenware" (reift erst beim Kunden), mit der man sich in letzter Zeit herumschlagen durfte.
Gesichert ist das ganze durch SecuRom, ohne Onlinecheck. Allerdings muss man die DVD (die in meinem Laufwerk ein interessantes Geräusch wie flatterndes Papier verursacht) im Laufwerk liegen haben – es gibt anscheinend mindestens eine Stelle, an der Verwender von Emulations- bzw. Cracksoftware sich in einer Gefängniszelle finden sollen, ohne einen Schlüssel und ohne Möglichkeit, wieder heraus zu kommen. So lange dies nur illegale Anwender trifft, ist ja nichts dagegen zu sagen (und hat das sogar in gewisser Hinsicht Stil), aber leider haben diese Mechanismen die Angewohnheit, auch unschuldige ehrliche Benutzer zu treffen, wenn diese nur ein wenig Pech haben.

Spieltechnisches
Drakensang ist ein Lizenzprodukt, das sowohl Neulinge als auch Kenner des Schwarzen Auges (DSA) ansprechen soll. Für letztere ist natürlich eine originalgetreue Umsetzung der detaillierten Regeln des Rollenspiels wichtig, während für die ersten wichtig ist, dass man sich ohne Probleme in das Spiel hinein finden kann. Dieser Spagat ist den Machern von Drakensang überraschend gut gelungen.
Man hat etwa zwanzig verschiedene Charaktertypen zur Auswahl, die eine gute Übersicht geben über die verschiedenen Richtungen, in denen man seinen DSA-Charakter entwickeln kann: mehrere Krieger, mehrere Magier, Elfen, Zwerge, verschiedene Diebe (die aber wie Robin Hood das Herz auf dem rechten Fleck haben) – man hat eine Menge Möglichkeiten, in welche Richtung man seinen Helden spielen will.
Der Begriff 'Held' ist hierbei bewusst gewählt. DSA ist vom Ansatz her ein 'Helden-Rollenspiel', das heißt, es geht davon aus, dass man jemanden spielt, der anderen gerne hilft und nicht nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Es ist nicht schlimm. Wenn man auch den eigenen Vorteil im Auge behält, aber der darf nicht Selbstzweck sein. Wirklich 'böse' Helden passen allerdings nicht in dieses Spiel.
Diese Archetypen, unter denen man wählen kann (und von denen es die meisten in einer weiblichen und einer männlichen Version gibt, wenn auch nicht alle – eine männliche Amazone... ein Amazonerich? ... sähe doch etwas seltsam aus), sind bereits gut spielbar und einsatzbereit. Wer DSA kennt, darf allerdings auch noch selber Hand anlegen und die Talente anpassen. Hierbei wird grundsätzlich das aktuelle Regelwerk verwendet, allerdings gibt es nur einen Teil der normal verfügbaren Talente und Zauber. Das dürfte aber nur DSA-Puristen stören.
Wie bei Rollenspielen üblich, versucht man Probleme anderer Leute zu lösen. Von einem guten Freund gebeten, ihn in Ferdok aufzusuchen, beginnt der Ärger schon damit, dass man in einem kleinen Dorf vor Ferdok (eben dem erwähnten Avestreu) aufgehalten wird. Ohne gute Fürsprecher geht da nichts. Und so beginnt man, für verschiedene Leute ihre Probleme zu lösen, in der Hoffnung, einen Fürsprecher für die Wächter zu finden.
Das Questlog ist nett gemacht, und recht übersichtlich. Leider scheint es jedoch nicht alle Kleinquests aufzunehmen. So erfährt man zum Beispiel in Avestreu, dass es in der Mühle wohl spuken soll, und man kann auch hingehen und nachsehen. Aber dies ist nicht zurückzufinden. Andererseits gibt es Mini-Questen, die man löst, sobald man sie erhält (zum Beispiel der Streit um den Apfelbaum, den man sofort im Dialog auflöst), die man daher dann nur unter den 'beendeten' Questen zurückfindet.
Auch fällt unangenehm auf, dass das erste Gebiet, in dem man sich aufhält (Avestreu und Umgebung) nicht mehr betreten werden kann, wenn man es erst einmal verlassen hat. Wer zum Beispiel das Lösen des Wolfsproblems auf später verschieben will, da der Kampf gegen die Chefin und ihre Helfer für die Charaktere noch zu schwer scheint, hat keine Chance mehr, dies später nachzuholen.
Ansonsten muss man sagen, dass die Questen sehr nett gemacht sind – Kämpfe, Rätsel etc. lösen sich in bunter Reihenfolge ab, und man hat immer etwas zu tun. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz – wenn man eine Maschinerie reparieren soll, weil der Chefingenieur nicht zu finden ist, und nach erfolgter Reparatur selbiger Ingenieur wutschnaubend auftaucht, weil er gerade in den Eingeweiden der Maschine am Arbeiten war und von der plötzliche herausspritzenden Betriebsflüssigkeit überrascht wurde, ist schmunzeln angesagt. Auch ist der unnachahmlich schusselige Erzmagier Rakorium Muntagonus ein Lichtblick, wenn er sich auch unbeliebt machen könnte, weil er just in dem Moment, in dem man hofft, endlich die Belohnung zu erhalten, einfach wegteleportiert...
Die Aufgaben sind teilweise einfach, teilweise aber auch sehr knackig, und manche Strategie aud Onlinespielen kommt auch hier zu neuen Ehren. Hierbei hilft, dass man den (eigentlich rundenbasierten) Kampf jederzeit unterbrechen kann und jedem Charakter einzeln Befehle geben kann, was er/sie denn jetzt zu tun hat. Wenn man den Kampf einfach weiterlaufen lässt, sollte man allerdings ein Auge darauf haben, was die Gruppenmitglieder so tun – je nach Basiseinstellung stürzt ansonsten auch der Heilmagier in die erste Kampfreihe, oder der Fernkämpfer steht seelenruhig da und schaut zu, wie seine Kumpels niedergemacht werden. Also: nicht von der hervorragenden Kampfanimation ablenken lassen, in der man sogar direkt sieht, wenn ein Schlag mit dem Schild abgewehrt wird. Und wer die Würfelwürfe sehen will – immerhin werden auch die Kämpfe nach den DSA-Regeln abgehandelt) kann die Konsole öffnen, in der man alle Würfelwürfe, alle Gespräche etc. nachlesen kann.
Kleiner Wermutstropfen: In den Dialogen sind in der Regel nur die ersten Sätze akustisch zu vernehmen, ansonsten muss man sich durch Textstücke klicken. Hiermit versöhnt allerdings so mancher Name der Synchronsprecher wieder – von Synchronsprechern zum Beispiel für James Bond bis hin zu DSA-Prominenz in Form vonr Martina "Amer Zarahjahn" Nöth.
Was noch auffällt ist, dass die Regeneration von Lebens- und Astralenergie wesentlich schneller von statten geht als im P&P-DSA. Man darf also die für Zauberer beliebte Ausrede "Wenn ich jetzt zaubere, habe ich nachher beim nächsten Gegner keine Kraft mehr zur Unterstützung" geflissentlich ignorieren. Da außerdem ein Charakter nur dann stirbt, wenn der gesamte Kampf verloren geht, ist das Charakterrisiko einigermaßen begrenzt.

Spielerisches
Wem im Startort Avestreu die Welt noch zu märchenhaft scheint, sollte sich nicht abschrecken lassen. Manche andere Gegend des Spiels ist düsterer, und auch der Wunsch nach einem Geruchscomputer dürfte spätestens beim Erscheinen des ersten Tatzelwurms verfliegen wie Rosenduft im Hochsommer. Wenn es in die Sümpfe geht, sollte man beispielsweise dafür sorgen, dass man keine störenden Reflexe auf dem Bildschirm hat, denn sonst übersieht man womöglich im Halbdunkel wichtige Einzelheiten.
Schon in Avestreu begegnet man der ersten Aventurischen Berühmtheit: Erzmagier Rakorium Muntagonus ist mit zwei Eleven, aber ohne seinen Famulus von Puspereiken unterwegs. Leider haben die Schüler sich ein wenig zu sehr mit dem Ergebnis der alchimistischen Künste der Ferdoker Brauzunft auseinandergesetzt, so dass Rakorium ihnen verloren gegangen ist. Im Wald soll ein Bär und ein Wolfsrudel die Leute angreifen, und in einigen Höhlen und Kellern machen Riesenratten sich mausig. Viel zu tun, aber nichts verglichen mit dem, was einen später noch so alles erwartet.
Man begegnet auch im weiteren Verlauf noch bekannten Aventuriern – Mitgliedern der berühmt-berüchtigten Familie Plötzbogen, zum Bleistift, man kann für die Handelshäuser Stoerrebrandt oder Neisbeck arbeiten (womit auch eine Verbindung zum Browserspiel Verschwörung in Ferdok geschaffen wird), man begegnet Graf Growin, und so weiter. Auch den Drachen, die der Titel erwarten lässt, begegnet man, wenn auch der 'Drakensang' natürlich nicht singende Drachen kennzeichnet, sondern der Name eines Berges ist.
Auch die vielen NPCs, die die Städte und Dörfer bevölkern, sind recht nett anzuschauen, und sehen sich nur bedingt ähnlich. So viele Klone, wie es mancher Screenshot glauben machen will, gibt es auch in Aventurien nicht. Es ist aber schon interessant zu sehen, wie Städter im Gespräch vertieft an einer Straßenecke stehen und sich über die Mordserie unterhalten, die man gerade untersucht, oder ganz einfach den Hafenarbeitern bei der Arbeit zuzusehen. Viele derartige Details machen die Szenerie noch lebendiger.

Boni
Schon die 'Normalversion' (ca. 50 €) kommt mit ein paar netten Goodies: zusätzlich zum ausführlichen Handbuch gibt es noch ein Poster mit den wichtigsten Entwicklungswegen für Kampfmanöver, und auf der DVD findet man eine Hörprobe zum Buch "Der Scharlatan" (mit einer Szene in Ferdok) sowie das DSA-Basisregelwerk als PDF. Man erhält also, wenn man Drakensang kauft, gleich ein Rollenspiel-Regelwerk, mit dem man sich mit Freunden hinsetzen kann und loslegen. Das Basisregelwerk kostet, wenn man es als 'Totbaumversion' erwerben will, immerhin 30 Euro, da ist die PDF-Datei eine nette Zugabe.
Die 'Limited Edition' (ca. 60 €), die bereits vor Erscheinen ausverkauft war, kommt in einer Verpackung mit Drachenleder-Optik, einer (kunst-)ledernen Karte, einer Zinnminiatur und einer CD mit dem Soundtrack, der wirklich hörenswert ist. Vor allem Rollenspielveteranen können die Stücke als Hintergrundmusik bei eigenen Sitzungen verwenden, und dann stört die Musik weniger als so manche übliche 'Mittelalterband'.
Wer sich das Spiel zulegen will, sollte aber gewarnt sein: das Spiel ist gefährlich. Man läuft immer Gefahr ... dass die "nur mal eben eine Stunde weitermachen"-Sitzung abends durch das unablässige Piepsen des Weckers am nächsten Morgen gestört wird, der einem sagt, dass man ja eigentlich jetzt aufstehen müsste, wenn man nicht die ganze Nacht vor dem Rechner verbracht hätte...
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Neues von Cwali

Corné van Moorssel hat angekündigt, dass es noch ein paar Restexemplare von Factory Fun gibt. Eigentlich ist das Spiel seit letztem Jahr bereits ausverkauft, aber er ist in der Lage, noch ein paar 'Mängelexemplare' zusammenzustellen. 'Mängelexemplare' heißt, dass ggfs leichte Druckfehler (leicht verschobene / schiefe Aufdrucke), Kratzer auf der Dose oder ähnliches zu finden dins, aber nichts, was das Spiel unspielbar machen würde. Die Spiele würden 30 Euro kosten, plus Versandkosten. Corné van Moorssel bietet erwatzweise auch an, bestellte Spiele zur Spiel '08 mitzubringen, wo man sie dann in Emnpfang nehmen könnte. Hier klicken um mehr zu lesen...

Montag, 4. August 2008

Drakensang-Demo ist 'raus

Ich tauche nur 'mal kurz aus Aventurien auf, um mitzuteilen, dass es von Drakensang jetzt auch eine Demo gibt. Die wiegt 'nur' 500 MB und sollte auf der Homepage zum Download bereitstehen. Leider scheint die Seite zur zeit geheiset zu sein... Hier klicken um mehr zu lesen...

Das Sonnenfest

Con-Bericht FeenCon 2008

Es scheint ein paar Gesetze zu geben, die immer gelten. Steine fallen nach unten, wenn sie losgelassen werden, wenn man zu viel Alkohol trinkt, wird man betrunken, und auf der FeenCon ist schönes Wetter. Ja, auch das letzte "Gesetz" scheint eine Art universale Gültigkeit zu haben. Dies ist anders als bei vielen anderen Cons – man denke hierbei an den NordCon dieses Jahr, oder ganz extrem an den RatCon 2004, bei dem in der ersten Nacht beinahe der Zeltplatz weggespült worden wäre, und wo der Wolkenbruch einigen Leuten die soeben neu erworbene ZooBotanica Aventurica (die erst an dem Wochenende erschienen war) völlig durchweichte.

Wie gesagt, auf dem FeenCon scheint die einzige Feuchtigkeit, auf die man sich einstellen muss, die von innen zu sein. Diese Regel galt (nahezu) auch in diesem Jahr, am leicht zu merkenden Wochenende 05./06.07.08, als in Bonn Bad Godesberg die diesjährige FeenCon stattfand.

Die FeenCon ist eine der vier Großcons, die jedes Jahr in Deutschland stattfinden. Es kamen dieses Jahr ziemlich genau 2200 Besucher (also ohne Helfer und Aussteller), damit lag der FeenCon nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau. Was manch einem Besucher vielleicht seltsam erscheinen mag, denn vor allem im großen Saal war es wesentlich leerer und ruhiger als noch in den letzten Jahren. Dies lag aber daran, dass die Orga (Veranstalter ist übrigens die GFR) eine Meisterleistung auf die Füße gestellt hatte: die zur FeenCon unweigerlich gehörenden Turniere, die sonst teilweise parallel abliefen und sich gegenseitig und den anderen Spielen Platz wegnahmen, konnten dieses Jahr alle zeitlich hintereinander gelegt werden, so dass schon im Foyer wesentlich mehr Spieltische zur Verfügung standen.

Hierdurch fiel dann auch gar nicht auf, dass ein (kleiner) Raum durch eine komplette Star-Trek-Brücke belegt war, wo einige Simulationen liefen. Diese Brücke, die im vorigen Jahr nicht vorhanden war, weil zeitgleich ein Star-Trek-Con stattfand, ist ansonsten eines der speziellen Highlights des FeenCon.

Auch ist der FeenCon bekannt für den Mittelaltermarkt, der im Stadtpark nebenan stattfindet, und wo LARPer und Reenactors, kostümierte Tänzer etc. den Gästen – auch Spaziergängern, denn dieser Teil des FeenCon ist ohne Eintritt für 'Normalbürger' erreichbar – ihre Künste präsentierten. Auch wegen der Showeinlagen ist dieser Mittelaltermarkt ein Fest für Fotografen.

Für die Zukunft ist übrigens geplant, den Mittelaltermarkt stärker zu unterstützen, was zunächst durch eine Ausweitung des Werbeaufwandes hierfür erfolgen soll. Die ersten zögerlichen Ansätze hierzu, die dieses Jahr erfolgt sind, zeitigten jedenfalls schon gute Resultate, man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.

Für diesen Mittelaltermarkt ist das gute Wetter sicher auch eine wesentliche Errungenschaft, die dieses Jahr zum ersten Male überhaupt kurzzeitig unterbrochen wurde. Es war allerdings nur ein sehr kurzer Nieselschauer, der man einem Gast überhaupt nicht aufgefallen war. Das war laut FeenCon-Chroniken das erste "Wasser von oben" auf den mittlerweile 19 Veranstaltungen.

Es ist zu hoffen, dass der Mittelaltermarkt in Zukunft noch mehr Schaulustige anzieht, die dann mit etwas Glück auch neugierig werden, was denn die ganzen Leute 'drinnen in der Halle' anstellen.

Wobei das 'drinnen in der Halle' auch nur teilweise stimmt. Es hatten sich, wie üblich, nämlich auch einige Rollenspielrunden in den Stadtpark verzogen, wo sie bis zu 80 Meter weit (lt. Orga) zogen um einen schönen Platz zu finden.

Ein anderer Effekt, der dieses Jahr wieder einmal dazu führte, dass die Hallen und Spieltische nachts ruhiger waren, war, dass die RheinKultur in Bonn wieder einmal am FeenCon-Wochenende stattfand und Besucher anlockte. Dies wird sich ausnahmsweise im nächsten Jahr nicht wiederholen.

Der Hauptpunkt für die meisten Congänger sind aber sicher die Aussteller und Spielrunden. Es gab dieses Jahr mit 228 stattgefundenen Rollenspielrunden ein buntes Programm, wobei Höhepunkte sicher die Supportrunden von Ulisses und Pegasus sowie die Alveraniarsrunden waren. Aber auch abseits der 'großen' Systeme gab es viele Angebote, und auch einige 'kleine' Hersteller, die ihre Systeme anboten. So gab es u.a. auch die Möglichkeit, 'Das Monster aus der Spätvorstellung', Kobolde oder auch Nova zu spielen.

Auch Aussteller gab es in großer Zahl, wobei natürlich Pegasus und Ulisses mit ihren Ständen bereits große Bereiche abdeckten. Aber auch kleine Stände und FeenCon-Neulinge waren zu finden, sowie neue Künstler und Autoren, die ihr Œuvre dem geneigten Publikum vorstellten.

Man darf auch nicht vergessen, dass die 'typischen' Programmpunkte wie das 'Bring&Buy', die Tombola und die Auktion am Veranstaltungsende wie gewohnt hervorragend ausgestattet waren.

Neben den eigentlichen Aktivitäten sind es ja auch noch einige andere Punkte, die das Vergnügen an einer Con ausmachen. Hier muss gesagt werden, dass mir die Toiletten (ein wunder Punkt bei manchen Cons, vor allem Großcons) dieses Jahr ein Stück sauberer schienen als noch 2007. Vielleicht hatte ich nur Glück und erwischte immer die genau richtigen Zeitpunkte, aber ein Vorausgang war sehr gut spürbar.

Dies gilt leider nicht für das Catering: so wie der FeenCon für gutes Wetter bekannt ist, ist das FeenCon-Catering für seine Preise berüchtigt. Man sah immer wieder wie Besucher erschrocken zusammenzuckten, wenn sie die Preise am Catering-Stand im Foyer sahen. Mit niedrigeren Preisen hätte das Catering sicher deutlich mehr Umsatz gemacht, und mE wahrscheinlich sogar mehr Gewinn erzielt. Wie erfolgreich man mit vernünftigen Preisen sein kann, zeigten die entsprechenden Stände auf dem Mittelaltermarkt, wo u.a. echtes belgisches Kriek der Brauerei Lindemans, aber auch einige andere Frucht"biere" verkauft wurden. Angesichts der wesentlich akzeptableren Preise dort hatten diese Stände sich auch nicht über Leerlauf zu beklagen.

Man sollte auf jeden Fall schon jetzt das Wochenende vom 11. und 12. Juli 2009 im Kalender vormerken, denn dann findet der nächste FeenCon statt, der dann auch gleich ein Jubiläumscon sein wird: der FeenCon wird dann zum zwanzigsten Male stattfinden. Die Rheinkultur soll 2009 eine Woche eher stattfinden.

Veranstaltung

FeenCon, 5./6. Juli 2008

Ort

Bonn-Bad Godesberg, Stadthalle

Eintritt Samstag / Sonntag / beide Tage

7 € / 5 € / 10 €

Teilnehmer

2.200 (lt. Veranstalter)

Dauer

Samstag 10 bis Sonntag 18 Uhr

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Mittwoch, 30. Juli 2008

Geheimnisvolles Ferdok

Verschwörung in Ferdok Jaja, ich weiß, eigentlich bespreche ich hier keine Computerspiele. Aber bei Drakensang werde ich, wegen der großen Nähe zum Pen-and-Paper-Rollenspiel das Schwarze Auge, denn doch eine Ausnahme machen. Und zu Drakensang gehört auch das Browserspiel Verschwörung in Ferdok, das seit gestern abend on-line zu spielen ist. Dieses Spiel wird von Chromatrix angeboten, und die Story stammt aus den Federn von Dr. Stefan Blanck und Anton Weste. Wem jetzt die Ohren klingeln, hat Recht. Anton Weste dürfte auch den eingefleischten P&Per als DSA-Autor bekannt sein, Dr. Stefan Blanck als Co-Autor des Abenteuers Im Dschungel von Kun-Kau-Peh sowie als Autor einiger Handy-Abenteuer. Dr. Stefan Blanck ist auch Geschäftsführer von Chromatrix, die vor wenigen Jahren eine ganze Reihe Handy-Abenteuer herausgebracht haben. Was ist ein Browserspiel? In erster Linie ist es ein Spiel, das man im Webbrowser spielt – es sollte hierbei keinen Unterschied machen, ob man Safari, Firefox, Opera, den Internet Exploder ( ;-) ) oder ein anderes Produkt nutzt. Allerdings unterscheidet es sich von den 'bekannteren' Browserspielen wir zumn Beispiel KnightFight doch gewaltig. Während man zum Beispiel bei KnightFight zwischen zwei Aktionen immer eine lange Wartezeit hat, geht hier die Geschichte schnell weiter, eher wie ein Soloabenteur, nur eben nicht auf toten Bäumen sondern in Elektronen. Das Abenteuer erinnert, nicht nur von der Art, stark an die alten Chromatrix-Handyspiele für DSA. Kleine Randbemerkung: die Browserspiele, von denen es insgesamt 14 Stück gab, wurden vor einiger Zeit eingestellt, und im Juli 2007 wurde plötzlich und ohne Vorankündigung – allerdings auch für Chromatrix überraschend – der Server abgeschaltet, auf denen man seine Spielstände speichern konnte. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass hier eine Fortsetzung der nicht erfolglosen Reihe gestartet werden soll. Die Ähnlichkeiten der Handyspiele mit der Verschwörung sind vielfältig. Man hat die Wahl aus einer Reihe "Archetypen", die sicherlich nicht alle für jedes Abenteuer gleich gut geeignet sind. Man erhält für bestandene Proben und erlebte Abenteuerabschnitte Abenteuerpunkte, mit denen man wie bei DSA4 Fertigkeitswerte steigern kann, benötigt aber anders als beim P&P keine Zeit und hat auch keine finanziellen Ausgaben für das Steigern. Auch optisch erinnert das Spiel stark an die Handyspiele, allerdings hat man hier immer den Charakterschirm neben dem Textschirm offen, was auf dem Handy wegen des Platzes auf dem Display ja nicht ging. Diese Ähnlichkeit kommt nicht von ungefähr. Lt. Aussagen von Dr. Blanck ist geplant, in der nächsten Zeit die alten Handyspiele auf die neue Plattform umzuste.llen. Ob und inwieweit Leute, die damals die Handyspiele gekauft hatten (und diese nicht mehr spielen können, da der Server, wie gesagt, nicht mehr existiert) hier eine Vergünstigung erhalten können, ist noch nicht deutlich. Hiernach gefragt, meinte Dr. Blanck, man überlege es noch, müsse das aber noch genau untersuchen. Die Umsetzung der DSA-Regeln ist grundsätzlich gut gelungen, in der normalen Einstellung sieht man, wie die Proben gewürfelt werden, so dass man auch versteht, wieso die eine Probe gelang und die andere nicht. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Java-Programm die Proben günstiger würfelte als damals die Handy-Programme. Ich habe zwar selber nie ein Handy besessen, auf dem man diese Solos hätte spielen können, aber ich hatte ein paar mal die Gelegenheit. sie bei einem Bekannten auszuprobieren. Verglichen mit damals hatte ich einfach das Gefühl, dass die Proben leichter von der Hand gingen. Über das Abenteuer kann man nicht allzuviel sagen ohne zu spoilern. Man kommt nach Ferdok und wird in Auseinandersetzungen zwischen den Handelshäusern Stoerrebrandt und Neisbeck (in Ferdok selbst ansässig) hineingezogen. Ob und wie man sich aus der Affäre zieht, ist einem selbst überlassen, aber es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, sich unbeliebt zu machen, und man wird manches Mal froh sein, dass das Spiel automatisch bestimmte Zwischenstände speichert. Am Ende des Abenteuers werden – wenn man es denn überlebt – auch noch eine Reihe Fragen offen sein, die zum Teil im zweiten Teil Todespfad, zum Teil dann auch in Drakensang beantwortet werden sollen. Gerade die Auseinandersetzung zwischen den Handelshäusern ist in Drakensang ein wichtiges Thema. Todespfad ist übrigens auch bereits erhältlich, man kann es für 3,99 Euro erwerben (und hoffen, dass der Server nicht wieder so plötzlich ausgeschaltet wird – aber jetzt ist er ja unter der direkten Kontrolle von Chromatrix, die den Bestand mindestens bis zum 30.7.2011 garantieren – auch nicht sonderlich lange) Wer das Abenteuer spielt, sollte sich darauf einstellen, dass es sehr kurz ist – ein ausgewachsenes Handy-Abenteuer war schon deutlich größer. Man sollte aber aufpassen: Man kann insgesamt nur 5 Helden erstellen, die AGB deuten an, dass man mit dem Erwerb weiterer Spiele evtl. auch mehr Helden haben kann. Außerdem kann ein Held, der ein Abenteuer einmal abgeschlossen hat, dieses nicht noch einmal starten oder einen gespeicherten Zwischenstand laden, was bei manchen 'Sudden Death'-Enden schon überraschend sein kann. Und schließlich kann man auch immer nur einen einzigen Helden aktiv haben, und den auch nur in einem Abenteuer. Wenn man mit einem andreen Helden ein Abenteuer angeht, werden ggfs. gespeicherte Zwischenstände gelöscht. Allerdings ist Verschwörung in Ferdok auch gratis, und soll die künftigen Kunden sozusagen 'anfixen', sprich: ihnen den Mund wässrig machen nach mehr Abenteuern. Angesichts der guten Regelumsetzung (an einigen Sachen wird noch gefeilt, zum Beispiel der Tatsache dass man zur Zeit noch zum Zweihänder einen Schild verwenden kann - was bei DSA eigentlich bestenfalls ein myranischer Neristu könnte, den man hier aber nicht spielen kann- das sind allerdings eher Kleinigkeiten)bietet es sich sowohl für DSA-Anfänger an, aber auch für Experten. Das Spiel läuft sehr stabil und ohne größere Crashes. Wer einmal wissen will, wie sich so ein computergestütztes Soloabenteuer spielt, sollte es auf jeden Fall einmal ausprobieren. Auch als Vorbereitung auf Drakensang ist es interessant. Und ob man sich auch noch weitere Abenteuer leistet, dürfte von derselben Überlegung abhängen, mit der damals die Handyspiele verkauft wurden. Mir hat die Verschwörung auf jeden Fall gefallen. Hier klicken um mehr zu lesen...

Mittwoch, 23. Juli 2008

WEG zu verkaufen

Der Spieleverlag West End Games ist zu verkaufen. Laut Postings von Eric Gibson, dem derzeitigen Eigentümer des Verlages, ist er "es müde, ständig ohne Belohnung zu arbeiten". Nachdem er zunächst mit ein paar anderen Herausgebern gesprochen hatte, hat er seinen Entschluss jetzt öffentlich gemacht.

Der Entscheidung war eine lange Periode von Problemen vorausgegangen.

West End Games (WEG) wurde ursprünglich 1974 gegründet, Gründer war Daniel Scott Palter. 2001 wurde WEG von Humanoids Inc. aufgekauft, und 2003 an Eric Gibson verkauft. Die ganze Zeit blieb WEG in Pennsylvania: nach der Gründung in Philadephia zog der Verlag 1988 noch unter Palter um nach Honesdale. 2004 folgte dann der Umzug nach Downington.

Lange Zeit machte WEG sowohl mit eigenen Spielen (Paranoia, Torg, MasterBook...), waber auch mit Lizenzen zu anderen Produkten gute Umsätze. Das erste Star Wars Rollenspiel, Ghostbusters und Men in Black waren wohl die bekanntesten erfolgreicheren Produkte, aber es gab unter anderem zu MasterBook auch weniger erfolgreiche Produkte in Lizenz: Tank Girl, Indiana Jones, Hercules, Xena, Tales from the Crypt... Ein weiteres erfolgreiches Produkt war Junta, das auch in Deutschland (bei Pegasus) läuft. Nach finanziellen Schwierigkeiten kam es zum Verkauf an Humanoids, die wohl mit dem Verlag nicht zufrieden waren und ihn weiter verkauften. Inzwischen hatte WEG allerdings die meisten IP-Lizenzen verloren - Star Wars wird bekanntlich zur Zeit bei Wizards of the Coast gemacht - und Gibson hatte Probleme, die alte Glorie wiederherzustellen.

Nach einigen Anfeindungen aus der Rollenspielszene versuchte Gibson im Frühjahr, ein neues Produkt herauszubringen. Dieses Produkt, Septimus, wurde jedoch nie realisiert, und einige Leute, die bereits vorbestellt (und bezahlt) hatte, äußeten ihren Unmut auf einigen großen Amerikanischen Rollenpielforen, zum Beispiel bei rpg.net.

Jetzt hat Gibson beschlossen, nicht mehr weiter machen zu wollen.

Ob und inwieweit West End Games als Firma noch zu retten ist, wird die Zukunft zeigen müssen. Das D6-System hat immerhin noch einige Fans, aber die Geschichte des Verlages dürfte neue Investoren sehr vorsichtig machen.

Schade.

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Dienstag, 22. Juli 2008

Browsergame zu Drakensang

Eigentlich gibt es hier ja keine Besprechungen zu Computerspielen, sondern höchstens Computertools für Rollenspiele oder andere Spiele. Drakensang (das kommende DSA-Spiel, das am 1. August erscheinen soll) ist eine Ausnahme.

Und nun gibt es zu dieser Ausnahme eine Erweiterung, die noch vor dem Erscheinen von Drakensang zu sehen sein wird: ein Browsergame. Die Pressemitteilung liest sich ja vielversprechend:

Verschwörung in Ferdok: DSA-Browsergame in Drakensang-Umgebung angekündigt

Hamburg, 22.07.2008 – In wenigen Tagen veröffentlicht Das Schwarze Auge-Lizenzgeber Chromatrix mit Verschwörung in Ferdok ein Browserspiel, das Rollenspieler-Herzen gleich doppelt höher schlagen lässt: So spielt Verschwörung in Ferdok nicht nur im Universum des beliebtesten deutschen Rollenspiel-Systems DSA, sondern auch noch in einem der Dreh- und Angelpunkte des heiß ersehnten PC-Spiels Das Schwarze Auge: Drakensang – nämlich der Fantasy-Stadt Ferdok.

Ab Ende Juli entführt das Browsergame in die von einer Mordserie erschütterte Hafen- und Handelsstadt Ferdok und beleuchtet die Ereignisse der Drakensang-Vorgeschichte näher, ohne der Hauptgeschichte Spannung vorwegzunehmen.

Verschwörung in Ferdok

In dem von Chromatrix entwickelten und angebotenen Browserspiel schlüpft der Spieler in die Rolle eines Helden, der der Vorgeschichte des PC-Spiels Das Schwarze Auge: Drakensang auf den Grund geht. Dabei stehen dem Spieler zur Heldenwahl eine Vielzahl von Archetypen zur Auswahl.

Die Geschichte des Browserspiels Verschwörung in Ferdok wurde von den Original-DSA-Autoren verfasst, die auch die Story des PC-Spiels Das Schwarze Auge: Drakensang ersannen. Verschwörung in Ferdok erzählt, wie der Spieler zunächst mit einem Handelsschiff nach Ferdok kommt. Hier wird er nach kurzer Zeit mit einer ungeheuerlichen Mordserie konfrontiert. Auf der Suche nach den Übeltätern gerät er dabei immer tiefer in einen unerbittlichen Handelskrieg zwischen dem mächtigen Handelsmagnaten Emmeran Stoerrebrandt und der einflussreichen Händlerin Ulwine Neisbeck.

Verschwörung in Ferdok wird online ab Ende Juli angeboten.

Ich werde es mir auf jeden Fall ansehen und kommentieren.

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